2016/2017 Agenda21 Kinoreihe im Babylon

5. September 2016:  „The Farmer and I“

Dokumentarfilm Butan/D 2015, 93 Min.
Regie: Irja von Bernstorff

The Farmer and I ist ein sehr persönliches Werk über eine gemeinsame Vision zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die deutsche Filmemacherin und bhutanische Bauer Sangay wollen gemeinsam eine TV-Serie produzieren, um junge Buthaner von einem Leben in der Landwirtschaft zu überzeugen. Doch trotz großem Idealismus stoßen sie schnell an kulturelle und persönliche Grenzen. Der Film besticht durchs eine exotische Kulisse, grandiose Bilder und einen authentischen Blick auf ein unbekanntes, buddhistisches Buthan.

Diskussionspartner:
Andreas Kleinlein (Student der Landwirtschaft)
Paula Opel (Azubi in der Landwirtschaft)

7. November 2016: „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“

Dokumentarfilm D 2015, 107 Min.
Regie: Valentin Thurn

10 Milliarden Menschen – diese Bevölkerungszahl soll die Erde 2050 erreichen. Bei knapper werdenden Ressourcen stellt sich da die Frage: Wie werden wir alle satt? Valentin Thurn lenkt den Blick seiner Reportage vor allem auf die Landwirtschaft: Werden in der Nahrungsmittelindustrie mit Massentierhaltung und Gentechnik alternative Bioprodukte auf der Strecke bleiben? Auf der Suche nach Lösungsansätzen spricht der Filmemacher mit unterschiedlichen betroffenen und lässt Biobauern und Fleischfabrikanten gleichermaßen zu Wort kommen.

Diskussionspartnerin:
Monika Schelenz 
Foodsharing, Sektion Fürth

9. Januar 2017: „Die Vision von Vangari Maathai – Bäume, Mut, Veränderungen“

Dokumentarfilm CH 2008, 80 Min.
Regie: Lisa Merton und Alain Dater

Der Film erzählt die dramatische Geschichte der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Vangari Maathai, deren einfaches Bäumepflanzen zu Kenias Green Belt Movement wuchs. Vangari Maathai mobilisierte Frauen gegen die Entwaldung, Armut und Korruption der kenianischen Regierung vorzugehen und wurde damit zu einer nationalen, politischen Kraft. Der Film

Diskussionspartnerin:
Gabriele Hahn 
Lehrerin der Seeackerschule Fürth für ENO

fängt eine Weltsicht ein, in der nichts als unmöglich angesehen wird.

6. März 2017: „Power to Change – die Energierebellion“

Dokumentarfilm D 2016, 84 Min.
Regie: Carl-A. Fechner

Carl-A. Fechner präsentiert mit seinem Film die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien. Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für eine rasche Umsetzung der Energiewende und erzählt mitreisende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie Du und ich. Er nimmt seine Zuschauer mit auf eine reise durch ein Land, in dem 100tausende für die Energierevolution kämpfen – voll Leiden schaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd.

Diskussionspartner:
Oskar Wolf 
Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie, Landesverband
Franken e.V.,(DGS)

1. Mai 2017: „Landraub“

Dokumentarfilm D/Ö 2015, 91 Min.
Regie: Kurt Langbein

Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 wurden die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Kleinbauern und Landarbeiter müssen weichen. Der Film porträtiert die Investoren und die Menschen, die auf Land zum Überleben angewiesen sind. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein.

Diskussionspartnerin:
Karin Günther,
Bildungsreferentin Oikocredit Bayern

3. Juli 2017: „The Human Scale – Bringing Cities to Life“

Dokumentarfilm DK 2012, 80 Min.
Regie: Andreas M. Dalsgaard

Seit über 40 Jahren steht für den Architekten und Stadtplaner Jan Gehl das Leben der Menschen in Großstädten im Mittelpunkt seiner visionären und revolutionären Arbeit. Jan Gehl und seine Kollegen haben es sich zur Aufgabe gemacht, neues Leben in die Innenstädte zu bringen und sie wieder lebenswert zu machen. Sie wollen die Großstädte vor der Überflutung von Autos bewahren, Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer schaffen und öffentliche Plätze wieder zugänglich machen. Der Film präsentiert am Beispiel ausgewählter Metropolen die einzigartigen Möglichkeiten der Städtebauer und Architekten, Visionen von menschlichem und nachhaltigem Stadtleben aufzuzeigen.

Diskussionspartner:
Dietmar Most,
Leiter Stadtplanungsamt, Fürth