Archiv Agendakinoreihe

5. März 2018, 18 Uhr „Die Akte Aluminium“
Dokumentarfilm Ö 2016, 87 Min., Regie: Bert Ehgartner
Der Werkstoff Aluminium besitzt faszinierende Eigenschaften und ist in vielen Bereichen einsetzbar. Er findet sich in Lebensmittelverpackungen ebenso wie in Häuserfassaden, Autos, Kosmetikartikeln und Medikamenten. Aber ist das Leichtmetall gesundheitlich unbedenklich? Die Zweifel daran wachsen. Dazu kommt der Umweltaspekt: Für die Herstellung von Aluminium werden große Mengen an Energie und Rohstoffen benötigt. „Wir leben im Zeitalter des Aluminiums und werden es aus unserem Leben nicht mehr entfernen können“, sagt der britische Toxikologe Christopher Exley. Höchste Zeit also, unsere Aufmersamkeit dem Leichtmetall zu widmen.
Diskussionspartner Gerhard Farnbacher, Klärwerk Erlanger Straße Fürth
8. Januar 2018, 18 Uhr  „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“
Dokumentarfilm F 2015, 118 Min.
Regie: Cyril Dion, Mélanie LaurentGibt es eine Formel, um die Welt zu retten? Aufgeschreckt von einem Artikel, der den Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, machen sich der franz. Aktivist Cyril Dion und die Schauspielerin Mélanie Laurent auf den Weg, um nach Lösungen zu suchen.Sie finden Antworten auf dringende Fragen und die Gewissheit, dass es eine andere Zukunft geben kann.OHNE Diskussionspartner – NEUJAHRSÜBERRASCHUNG!
6. November 2017, 18:00 Uhr:  „Freightened: The Real Price of Shipping“
Dokumentarfilm E/F 2016, 52 Min., Sprache: englisch, Regie: Denis Delestrac
90 Prozent der Waren, die wir im Westen verbrauchen, werden im Ausland gefertigt und per Schiff zu uns gebracht. Die Frachtschifffahrt ist ein wichtiger Akteur in der Weltwirtschaft. Doch wer zieht die Fäden in diesem Millionen-Dollar-Geschäft? Inwieweit nimmt die Branche Einfluss auf politische Entscheidungen? Und welche Auswirkungen hat sie auf die Ökosysteme der Weltmeere? Der Film zeigt die vielen Gesichter eines nahezu unbekannten Industriezweiges.
Diskussionspartner: Reinhard Scheuerlein (Bund Naturschutz in Bayern e.V.)4. September 2017, 18:00 Uhr:  „Nicht ohne uns“
Dokumentarfilm D 2016, 91 Min. Regie: Sigrid Klausmann
15 Länder, 16 Kinder, 5 Kontinente, eine Stimme!
So unterschiedlich ihr Lebensumfeld und ihre Persönlichkeiten auch sind, so sehr ähnlich sind sie sich auch: Ihre Ängste, ihre Hoffnungen, ihre Träume! Egal, ob sie in der westlichen Wohlstandsgesellschaft aufwachsen oder in den armen Regionen Afrikas oder Asiens – alle im Film porträtierten Kinder haben die universelle Sehnsucht nach Sicherheit und Frieden, nach Glück, Freundschaft und Liebe.
Und jedes einzelne der Kinder macht sich Sorgen um die Einmaligkeit der Natur mit ihren Tieren und die direkte und indirekte Zerstörung der Lebensräume.
Ein Film über die Zukunft unseres Planeten, die diese Kinder einmal mitgestalten wollen – ein Appell an uns alle: NICHT OHNE UNS! Ein Film der uns berührt und zum Nachdenken bringen wird.Diskussionspartner: Sebastian Fischer (Dipl.-Soz.Päd. (FH) und Leitung des Jugendhauses Hardhöhe)
3. Juli 2017: „The Human Scale – Bringing Cities to Life“

Dokumentarfilm DK 2012, 80 Min.
Regie: Andreas M. Dalsgaard
Seit über 40 Jahren steht für den Architekten und Stadtplaner Jan Gehl das Leben der Menschen in Großstädten im Mittelpunkt seiner visionären und revolutionären Arbeit. Jan Gehl und seine Kollegen haben es sich zur Aufgabe gemacht, neues Leben in die Innenstädte zu bringen und sie wieder lebenswert zu machen. Sie wollen die Großstädte vor der Überflutung von Autos bewahren, Platz für Fußgänger und Fahrradfahrer schaffen und öffentliche Plätze wieder zugänglich machen. Der Film präsentiert am Beispiel ausgewählter Metropolen die einzigartigen Möglichkeiten der Städtebauer und Architekten, Visionen von menschlichem und nachhaltigem Stadtleben aufzuzeigen.
Diskussionspartner: Dietmar Most, Leiter Stadtplanungsamt, Fürth

1. Mai 2017: „Landraub“
Dokumentarfilm D/Ö 2015, 91 Min., Regie: Kurt Langbein
Ackerland wird immer wertvoller und seltener. Jedes Jahr gehen etwa 12 Millionen Hektar Agrarfläche durch Versiegelung verloren. Nach der Finanzkrise 2008 wurden die Äcker der Welt als Geschäftsfeld entdeckt. Kleinbauern und Landarbeiter müssen weichen. Der Film porträtiert die Investoren und die Menschen, die auf Land zum Überleben angewiesen sind. Ihr Selbstbild könnte unterschiedlicher nicht sein.
Diskussionspartnerin: Karin Günther, Bildungsreferentin Oikocredit Bayern

6. März 2017: „Power to Change – die Energierebellion“
Dokumentarfilm D 2016, 84 Min. Regie: Carl-A. Fechner
Carl-A. Fechner präsentiert mit seinem Film die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien. Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für eine rasche Umsetzung der Energiewende und erzählt mitreisende Geschichten von Kämpfern, Tüftlern und Menschen wie Du und ich. Er nimmt seine Zuschauer mit auf eine reise durch ein Land, in dem 100tausende für die Energierevolution kämpfen – voll Leiden schaft und Hoffnung, Rückschläge einsteckend und Erfolge feiernd.
Diskussionspartner: Oskar Wolf (Deutsche Gesellschaft für Sonnenergie, Landesverband Franken e.V.,(DGS))

9. Januar 2017: „Die Vision von Vangari Maathai – Bäume, Mut, Veränderungen“
Dokumentarfilm CH 2008, 80 Min. Regie: Lisa Merton und Alain Dater
Der Film erzählt die dramatische Geschichte der kenianischen Friedensnobelpreisträgerin Vangari Maathai, deren einfaches Bäumepflanzen zu Kenias Green Belt Movement wuchs. Vangari Maathai mobilisierte Frauen gegen die Entwaldung, Armut und Korruption der kenianischen Regierung vorzugehen und wurde damit zu einer nationalen, politischen Kraft. Der Film fängt eine Weltsicht ein, in der nichts als unmöglich angesehen wird.
Diskussionspartnerin: Gabriele Hahn (Lehrerin der Seeackerschule Fürth für ENO)

7. November 2016: „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“
Dokumentarfilm D 2015, 107 Min. Regie: Valentin Thurn
10 Milliarden Menschen – diese Bevölkerungszahl soll die Erde 2050 erreichen. Bei knapper werdenden Ressourcen stellt sich da die Frage: Wie werden wir alle satt? Valentin Thurn lenkt den Blick seiner Reportage vor allem auf die Landwirtschaft: Werden in der Nahrungsmittelindustrie mit Massentierhaltung und Gentechnik alternative Bioprodukte auf der Strecke bleiben? Auf der Suche nach Lösungsansätzen spricht der Filmemacher mit unterschiedlichen betroffenen und lässt Biobauern und Fleischfabrikanten gleichermaßen zu Wort kommen.
Diskussionspartnerin: Monika Schelenz (Foodsharing, Sektion Fürth)

5. September 2016:  „The Farmer and I“
Dokumentarfilm Butan/D 2015, 93 Min. Regie: Irja von Bernstorff
The Farmer and I ist ein sehr persönliches Werk über eine gemeinsame Vision zweier Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die deutsche Filmemacherin und bhutanische Bauer Sangay wollen gemeinsam eine TV-Serie produzieren, um junge Buthaner von einem Leben in der Landwirtschaft zu überzeugen. Doch trotz großem Idealismus stoßen sie schnell an kulturelle und persönliche Grenzen. Der Film besticht durchs eine exotische Kulisse, grandiose Bilder und einen authentischen Blick auf ein unbekanntes, buddhistisches Buthan.
Diskussionspartner: Andreas Kleinlein (Student der Landwirtschaft), Paula Opel (Azubi in der Landwirtschaft)

6. Juli 2016: Waste Land
Dokumentarfilm BR 2010, 90 min OmU, Regie: Lucy Walker
Zusammen mi den „Catadores“, Müllsuchern auf einer Deponie bei Rio de Janeiro realisierte der brasilianische Künstler und Fotograf Vik Muniz ein aufwändiges Projekt: Er projizierte von ihm fotografierte Portraits der Catadores in einem leeren Fabrikgebäude auf den Boden. Die Catadores legten ihre Bilder mit auf der Deponie gesammelten Materialien aus. Die so entstandenen Kunstwerke stellte Muniz in Rio de Janeiro aus und versteigerte sie später in London. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der „Müllwerkergewerkschaft“ zugute.
Diskussionspartner: Amt für Abfallwirtschaft, Stadt Fürth

2. Mai 2016: Bikes vs. Cars
Dokumentarfilm Schweden 2015, 90 min OmU, Regie Fredrik Gertten
Für Fredrik Gertten ist die welweite Bewegung für das Fahrrad wie die Verkörperung von David, der gegen Goliath (die Auto- und Ölindustrie) kämpft. Er vergleicht das fahrradfreundliche Kopenhagen mit Los Angeles, in dem Radfahrer kaum eine Chance haben. Er trifft auf Gleichgesinnte, schaut hinter die Kulissen des Autolobbyismus und stellt neue Technologien und Anregungen vor, die das Radfahren angenehmer und sicherer machen sollen.
Diskussionspartner: Ola Höhne (ADFC Fürth), Ric Dettloff (Fahrradkurier)

4. Juli 2016: WASTE LAND
Dokumentarfilm BR 2010, Regie: Lucy Walker
Zusammen mit den „Catadores“, Müllsuchern auf einer Deponie bei Rio de Janeiro realisierte der brasilianische Künstler und Fotograf Vik Muniz ein aufwendiges Projekt: Er projizierte von ihm fotografierte Portraits der Catadores in einem leeren Fabrikgebäude auf den Boden. Die Catadores legten ihre Bilder mit auf der Deponie gesammelten Materialien aus. Die so entstandenen Kunstwerke stellte Muniz in Rio de Janeiro aus und versteigerte sie später in London. Der Erlös aus dem Verkauf kommt der „Müllwerkergewerkschaft“ zugute.
Diskussionpartner: vom Amt für Abfallwirtschaft, Stadt Fürth

2. Mai 2016: BIKES VS. CARS – EWIGER KRIEG?
Dokumentarfilm S 2015, Regie: Fredrik Gertten
Für Frerik Gertten ist die weltweite Bewegung füd das Fahrrad wie die Verkörperkung von David, der gegen Goliath (die Auto- und Ölindustrie) kämpft. Er vergleicht das fahrradfreundliche Kopenhagen mit Los Angeles, in dem Radfahrer kaum eine Chance haben. Er trifft auf Gleichgesinnte, schaut hinter die Kulissen des Autolobbyismus und stellt neue Technologien und Anregungen vor, die das Radfahren angenehmer und sicherer machen sollen.
Diskussionspartner: Olaf Höhne (ADFC Fürth), Ric Dettloff (Fahradkurier)

7. März 2016: LIVE AND LET LIVE
Dokumentarfilm D 2014, Regie: Marc Pierschel
Ein Dokumentarfilm über unser Verhältnis zu Tieren, die Geschichte des Veganismus und die ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Hintergründe, die Menschen dazu bewegen, vegan zu leben. Immer mehr Menschen zweifeln daran, ob es richtig ist, Tiere zu essen. Vom Schlachter zum veganen Chefkoch, vom Milchbauern zum Gründer des ersten „Kuhaltenheims“ – der Film erzählt die Geschichte von sechs Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen auf jegliche Tierprodukte verzichten und wie diese Entscheidung ihr Leben verändert hat.
Diskussionpartnerin: Karin Heyn (Vegetarierbund)

4. Januar 2016: WEIL ICH LÄNGER LEBE ALS DU
Dokumentarfilm BD 2010, Reige: Lucy Walker
AGENDA 21 FAMILIENFILM
Drei Kinder haben sich auf den Weg gemacht, um ihren Traum von einer besseren Welt zu erfüllen: die 15-jährige Fardosa in den Slums von Nairobi, die sich gegen die Zwangsverheiratung junger Mädchen einsetzt. Der 13-jährige Roman im Irak, der gegen elterliche Gewalt in seinem Umfeld kämpft. Und der 14-jährliche Felix, der mit seiner Initiative Plant for the Planet um die Welt reist, mit Politikern debattiert und immer mehr Kinder dafür gewinnt, Bäume gegen den Klimawandel zu pflanzen.
Diskussionspartnerin: Maria Fontana-Eberle (Netzwerk kinderfreundliche Stadt eV. Fürth)

2. November 2015 THE ISLAND PRESIDENT
Dokumentarfilm USA 2011, Regie: Jon Shenk
Als Mohamed Nasheed Präsident der Malediven wird, bringt er nach über 30 Jahren die Demokratie in sein Land. Doch die noch größerer Herausforderung heißt: Klimawandel. Bereits ein geringer Anstieg des Meeresspiegels wird die tief liegende Inselgrupe unbewohnbar machen. Auf dem Klimagipfel 2009 in Kopenhagen legt er seine Strategien offen, nutzt die Außenseiterrolle der Maledieven und die Macht der Medien. Als Präsident, der um das Überleben seines Volkes kämpft, wird er zur führenden Stimme im Kampf gegen den Klimawandel.
Diskussionspartner: Prof. Dr. Günther Witzsch (ehem. Stadtrat und Teilnehmer an Klimakonferenzen)

Agenda 21 Kino Spezial im Rahmen des Zukunftsmarktes CommON!:
26. Oktober 2015: GROWING CITIES
Dokumentarfilm USA 2013, Regie: Dan Susman
Peppiger Bio-Road-Movie für städtische Träumer: Wie stark kann Urban Farming unsere Städte und die Beziehung zur Erde neu beleben?
Diskussionpartnerin: Helga Balletta (Interkultureller Garten Fürth)

25. Oktober 2015: MY STUFF
Dokumentarfilm FIN 2015, Regie: Petri Luukkainen
Ein Selbst-Experiment: Was brauchst du wirklich? Ein junger Mann fängt mit Null an und holt sich jeden Tag einen Gegenstand zurück.
Diskussionspartnerin: Susanne Kitlinski (Kickstarterin für DIY Nachhaltigkeit)

 7. September 2015: DER BAUER UND SEIN PRINZ
Dokumentarfilm D 204, Regie: Bertram Verhaag
Prinz Charles verfolgt zusammen mit seinem charismatischen Farmmanager David Wilson seit 30 Jahren das Ziel, die Welt ökologischer zu ernähren und die geschundene Natur zu heilen. Inzwischen pilgern Bauern aus ganz Britanien zu seiner ökologischen Duchy Home Farm in Südengland und holen sich dort den Mut und das Wissen, die eigene Landwirtschaft umzustellen. Prinz Charles erscheint in gänzlich ungewohntem Licht, das den Zuschauer zwingt, viele Vorurteile gegen ihn und die ökologische Landwirtschaft über Bord zu werfen.
Diskussionpartner: Bertram Verhaag (Regisseur, per skype, angefragt)

6. Juli 2015: ABGEFÜLLT
Dokumentarfilm US 2009, Regie: Stephanie Soechtig, Jason Lindsey
Die US-Industrie macht Milliardenumsätze mit abgefülltem Wasser. Doch nicht nur die Bevölkerung leider unter den giftigen Substanzen, die bei der Herstellung von Plastikflaschen entstehen und im schlechtesten Fall wieder an das Wasser abgegeben werden. Auch die Umwelt leidet: unter den Müllbergen, die duch den täglichen Konsum von Wasser aus Plastikflaschen immer größer werden. Der Film gewährt einen Blick hinter die Kulissen einer Multimillionen-Industrie, die mit allgemein zugänglichen Wasserquellen Geschäfte macht.
Diskussionspartner: Simon Gutekunst (Viva Con Aqua)

4. Mai 2015: REC-A-FAIR 2014
Die besten Kurzfilme für den Fairen Handel
In drei Minuten die Welt verändern? Keine leichte Aufgabe. Unter dem Motto „Can you change people´s minds?“ rief das Forum Fairer handel zum zweiten Mal professionelle und Hobby-FIlmemacherInnen dazu auf, Kurzfilme zu kreieren, die kritisch und pointiert üebr die globalen Zusammenhänge zwischen Produktionsbedingungen und Konsumverhalten aufklären.
68 Filmteams aus ganz Deutschland haben sich dieser Herausforderung gestellt. Die zehn besten Kurzfilme sind an diesem Abend zu sehen.
Diskussionpartnerin: Melanie Diller (Eine-Welt-Laden Fürth)

2. März 2015: POPULATION BOOM
Dokumentarfilm Ö 2013, Regie: Werner Boote
Ein bekanntes Horrorszenario: sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Schwindende Ressourcen, giftige Müllberge, Hunger und Klimawandel – eine Folge der Überbevölkerung? Doch wer behauptet eigentlich, dass die Welt überbevölkert ist? Und wer von uns ist zuviel? Der neugierige Dokumentarist Werner Boote bereist unseren Planeten und untersucht ein jahrelang festgefahrenes WEltbild. Und für ihn stellt sich eine völlig andere Frage: Wer oder was treibt diesses Katastrophenszenario eigentlich an?
Diskussionpartner: Werner Boote (Regiseur, per skype)

5. Januar 2015: WHAT HAPPINESS IS
Dokumentarfilm Ö 2012, Regie: Harald Friedl
Das lange Zeit abgeschottete Land Bhutan will sich der Welt öffnen, ohne dem Materialismus zu erliegen. Es will sich modernisieren, ohne seine Seele zu verkaufen. Maßstab für die Entwicklung ist „Gross National Happiness“, das Bruttonationalglück. In einem weltweit einzigartiven Projekt sind Beamte und Beamtinnen des Ministeriums für Glück acht Monate lang unterwegs, um mit dicken Fragebögen das Glück im Land zu ermitteln.
Glück geht uns alle an! Ein Roadmovie zum fernsten aller Ziele, dem Glück.
Gesprächspartner: Prof. Dr. Karlheinz Ruckriegel (TH Nürnberg, angefragt)

3. November 2014: SAND – DIE NEUE UMWELTZEITBOMBE
Dokumentarfilm F 2013, Regie: Denis Delestrac
Das Bevölkerungswachstum und die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern sorgen für einen weltweiten Bauboom. Die Folge: Es herrscht Sandbedarf. Da Wüstensand nicht zur Betonherstellung geeignet ist, hat die Bauwirtschaft den Meeresboden ins Visier genommen. Dies könnte zu einer ökologischen Katastrophe führen.
Der Dokumentarfilm zeigt Schauplätze des Sandabbaus rund um den Globus und erläutert Zusammenhänge und Hintergründe.
Gesprächspartner: Tom Konopka (Bund Naturschutz)

1. September 2014: AUF DEM WEG ZUR SCHULE
Dokumentarfilm F 2013, Regie Pascal Plisson
Vier Kinder aus Indien, Kenia, Argentinien und Marokko sind auf ihrem beschwerlichen Weg in weit entfernte Schulen rund um ihre Heimatorte. Doch sie überraschen mit Leidenschaft, Neugier und unendlicher Energie-
Eine globale Bildungsgeschichte, die berührt und Schule wieder in ein ganz anderes Licht rückt…
Gesprächspartner: Aneth Lwakatare (Mission Eine Welt)

7. Juli 2014: LEBEN MIT DER ENERGIEWENDE
Dokumentarfilm D 2012, 90 Min., Regie: Frank Farenski
Farenskis Film thematisiert die Energiewende und die Entwicklung alternativer Energien in Deutschland. Besonders die Solarenergie wird dabei in den Blick genommen. Kritisch beleuchtet werden die Einschränkung der Solarförderung durch die Bundesregierung und Anti-Werbekampagnen gegen alternative Energien. Der Film zeigt aber auch interessante unternehmerische Visionen und kommt zu dem Schluss, dass das Gelingen der Energiewende letztlich nicht in den Händen der Bundesregierung liegt, sondern in den Händen der Verbraucher in  Deutschland.
Diskussionspartner: Frank Farenski (Regisseur)

5. Mai 2014: DER BAUER MIT DEN REGENWÜRMERN
Dokumentation D 2007, 45 Min., Regie: Bertram Verhaag
Sepp und Irene Braun sind seit 1984 Biobauern. Auf ihrem Hof in der Nähe von Freising betreiben sie  neben biologischem Ackerbau auch biologische Viehzucht. Während sich auf konventionell bewirtschafteten Äckern durchschnittlich 16 Regenwürmer pro qm tummeln, ist es bei Sepp Braun ungefähr die 25-fache Menge. Dass er bei seinem Ackerbau die Lebensbedingungen der fleißigen Helfer berücksichtigt, versteht sich von selbst. Diese fantasievolle, vielfältige Art der  Ökolandwirtschaft erhöht seine Bodenfruchtbarkeit weit über die seiner auf chemischen Dünger setzenden Nachbarn. Und Überraschung ist angesagt, wenn unerwartet die Frau des senegalesischen Präsidenten ihren Besuch ankündigt …
Diskussionspartner: Andi Walz (Landwirt)

3. März 2014: VOICES OF TRANSITION
Dokumentation F / D 2011, 65 Min., Regie: Nils Aguilar
Der Film stellt dar, welche Probleme die konventionelle Landwirtschaft hat, mittelfristig die Ernährung der Weltbevölkerung sicherzustellen. An Beispielen aus Kuba, Frankreich und England werden Alternativen zu unserer energieintensiven und ressourcenverbrauchenden Agrarindustrie gezeigt. Vorgestellt wird auch die britische Transition-Town-Initiative. Mit Projekten wie Gemeinschaftsgärten, Tauschmärkten oder „der essbaren Stadt“ versucht diese, alternative Strukturen zu leben, die unabhängig von Ölkrise oder Klimawandel das Überleben der Menschheit sichern kann. Ein mutmachender Film, der neue und manchmal ganz einfache Wege für eine bessere  Zukunft aufzeigt.
Diskussionspartner: Dipl. Ing. Johann Gerdenitsch (Solarbeauftragter der Stadt Fürth)

6. Januar 2014: BLACK BROWN WHITE

Drama Ö 2011, 107 Min.
Regie: Erwin Wagenhofer
Das Spielfilmdebüt Erwin Wagenhofers ist die Geschichte des österreichischen Fernfahrers Don Pedro, der regelmäßig ukrainischen Knoblauch nach Marokko fährt. Auf dem Rückweg schmuggelt er afrikanische Flüchtlinge in einem fensterlosen Hohlraum seines LKWs nach Europa. Ein riskantes, aber lukratives Geschäft, bei dem bislang alles gut gegangen ist. Doch alles kommt anders, als sich eine junge afrikanische Frau mit ihrem Kind in die Fahrerkabine seines Trucks setzt. Don Pedro tritt damit  eine Fahrt an, die sein Leben wahrscheinlich für immer verändern wird. Trotz seines harten Stoffes gelingt Wagenhofer ein feinfühliger, leichter und z.T. humorvoller Film, der die Absurdität der Globalisierung vor Augen führt und es dem Zuschauer überlässt, sich selbst das Schicksal der  Flüchtlinge im Innenraum des Lasters auszumalen.
Diskussionspartner: Johanna & Ortwin Endler (Asylarbeit Zirndorf), Franz Ganster (Flüchtlingsberater Caritas Fürth)

4. November 2013: DER SCHEIN TRÜGT – EINE EXPEDITION IN DIE RÄTSEL DES GELDES

Dokumentarfilm D 1997, 97 Min.
Regie: Claus Strigel
Geld regiert die Welt. Ob Luxus, Kartoffeln oder Waffen: Das Zaubermittel Geld kann alles zu allem wandeln. Die folgenreichste Erfindung der Menschheit ist ebenso genial wie fatal, denn es zieht seine  Bedeutung aus Mangel und Armut. Hätten alle Menschen gleich viel Geld, hätte es keinen Wert mehr.
Der Film zeigt anhand des Beispiels einer erfundenen Währung in einem brasilianischem Armenviertel, dass auch selbst gedrucktes Geld eine blühende Wirtschaft entstehen lassen kann. Und  das Fazit? „Wir müssen die Macht über unser Geld zurückgewinnen!“
Diskussionspartner: Ernst Lohoff & Norbert Trenkle (Autoren von „Die große Entwertung. Warum Spekulation und Staatsverschuldung nicht die Ursache der Krise sind“)

2. September 2013: PART TIME KINGS
„… UND AM SONNTAG BIN ICH KÖNIG”

Dokumentarfilm D 2012, 53 Min.
Regie: Elke von Linde
Kinder sind unsere Zukunft, doch werden sie auch eine Zukunft haben? Elke von Linde reiste für ihren Film, der 2012 den Cosmic Angel Publikumspreis gewann, mehr als zwei Jahre in weltweit sieben Länder, um Kinder und Jugendliche über ihre Visionen und Träume zu befragen. Zu sehen sind  berührende Geschichten und Aussagen, die die Zukunft durch die Augen unserer Kinder beschreibt.
Ein Film, der Hoffnung weckt, dass die nächste Generation manches besser machen wird.
Diskussionspartner: Irene Stooß-Heinzel (Pfarrerin), Elke von Linde (Regiseurin)

3. Juni 2013:  DAS GEHEIMNIS DES BIENENSTERBENS

Dokumentation F / KAN 2010
Regie: Mark Daniels
Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt heute ganz unmittelbar von einem kleinen unscheinbaren Tier ab – der Biene. Seit einiger Zeit ist weltweit ein massives und in dieser Form bislang unerklärliches Bienensterben („Colony Collapse Disorder“) zu beobachten. Die Gründe hierfür sind bisher noch nicht bekannt, es gibt aber reichlich Spielraum für Spekulationen. Der Dokumentarfilm Das Geheimnis des Bienensterbens begleitet verschiedene Wissenschaftlerteams, die versuchen, die genauen Ursachen zu ergründen.
Diskussionspartner: Andrea Vogel, Naturland, Cidre-Winzerin

1. April 2013: MÜLL IM GARTEN EDEN

Regie: Fatih Akin
Camburnu ist ein kleines Bergdorf im Nordosten der Türkei. Dank des  mild-feuchten Klimas des Schwarzen Meeres leben die Bewohner seit Generationen vom Teeanbau, von der Fischerei und im Einklang mit der Natur. Doch die Idylle ist gefährdet, seit die Regierung vor zehn Jahren den Beschluss fasste, direkt oberhalb des Dorfes eine Mülldeponie zu bauen. Trotz der Proteste des Bürgermeisters und der Dorfbewohner entsteht eine Anlage, die wichtige Sicherheits- und Baustandards nicht erfüllt und fortan durch Unfälle und Havarien die Umwelt verschmutzt. Die Luft ist verpestet, das Grundwasser verseucht, in der alljährlichen Regenzeit spült das Wasser den Müll die Abhänge herunter,  Vogelschwärme und streunende Hunde belagern das Dorf. Den Teebauern ist die Lebensgrundlage genommen. Die Folgen sind verheerend und für
jeden sichtbar und dennoch werden täglich weitere Tonnen Müll in die Deponie gefahren.
Diskussionspartner: n.n. (Amt für Abfallwirtschaft Fürth), Fatih Akin (Regisseur) – per Skype (angefragt)
Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Montag, 01.04.2013, 19 Uhr

4. Februar 2013:  INTO ETERNITY

Dokumention DK 2010
Regie: Michael Madsen
Michael Madsen setzt sich im Stil einer Science-Fiction-Doku mit der Frage des Verbleibs von radioaktivem Abfall und der damit verbundenen Verantwortung für die kommenden Generationen auseinander. In  Nordfinnland wird für die Ewigkeit gebaut: In einigen Jahren soll auf der Baustelle „Onkalo“ Atommüll lagern, bis er nicht mehr strahlt – 100 000  Jahre lang. Was ist in 100 000 Jahren? Können wir uns sicher sein, dass unsere Nachkommen unser tödliches Erbe richtig einschätzen und umsichtig damit umgehen? Der mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm setzt sich genau damit auseinander und blickt 500 Meter in die Tiefe, wo Tunnel und Stollen in den harten Felsen gefräst werden. Die Frage stellt sich: Müssen wir nicht längst in zeitlichen Dimensionen denken, die weit  über den eigenen Lebenshorizont hinausgehen? Einen Monat nach diesem Kinoabend jährt sich die Fukushima-Katastrophe.
Diskussionspartner: n.n. (Greenpeace)
Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Montag, 04.02.2013,  19 Uhr

3. Dezember 2012: BEHIND THE SCREEN

Dokumentation Ö 2011
Regie: Stefan Baumgartner, Simon Fraissler, Sandra Heberling
Der Film Behind the Screen gibt den Menschen hinter dem wichtigen Elektronikprodukt ein Gesicht und stellt dadurch die schwer einsehbaren Verbindungen eines dezentralisierten Wirtschaftssystems anhand realer Abläufe dar. Die wesentlichen Stationen, die ein Computer während seines Lebens durchläuft, werden thematisiert: Abbau von Gold in Westafrika, Elektronikfertigung durch migrantische ArbeiterInnen in der
Tschechischen Republik, Computernutzung in der reichen westlichen Welt und die Endlagerung ausgeschiedener Computer auf den Elektronik-Müllhalden Ghanas.
Der Film passt gut zum Weihnachts-Konsumismus.
Diskussionspartner: Stefan Baumgartner (Regisseur) – per Skype
Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Montag, 03.12.2012, 19 Uhr

1. Oktober 2012: MENSCHEN, TRÄUME, TATEN

Dokumentation D 2007, 88 Min.
Regie: Andi Stiglmayr
Wie funktioniert Selbstverwaltung? Wie etabliert man ökonomische Strukturen? Wie lässt sich im Einklang mit der Natur wirtschaften?
Wie organisiert man ein Gemeinwesen? Welchen Stellenwert haben individuelle Ziele in einer Gemeinschaft? Wie lassen sich Kinder in die Gemeinschaft integrieren? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich der Dokumentarfilm Menschen , Träume, Taten von Andi Stiglmayr, der das Leben in der selbst verwalteten Genossenschaft „Sieben Linden“  bei Poppau in der Altmark, 150 km von Berlin entfernt, in den Blick nimmt. In „Sieben Linden“ leben 43 Frauen, 35 Männer und 33 Kinder in mehreren – politisch ausdifferenzierten – kleinen Gemeinschaften, deren übergeordnetes Ziel eine ökologisch ganzheitliche Lebensweise ist. Der Film fällt zusammen mit dem Startschuss der Wertschöpfungskampagne: Alte Getreidesorten sollen wiederentdeckt und in einem regionalen Kreislauf angebaut und verarbeitet werden. Als Produkt wurde Emmer ausgewählt.
Diskussionspartner: Andreas Walz (demeter-Landwirt), Andreas Ebert (BioMetropole Nürnberg und Vorsitz der Emmerkampagne)
Mit Bio Buffet, Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Montag, 01.10.2012, 19 Uhr

3. September 2012: SILENT SNOW

Dokumentarfilm NL 2011
Regie: Jan van den Berg, Pipaluk Knudsen-Ostermann
Von der langsamen und unsichtbaren Vergiftung der Welt. Die Weiten der Arktis sind ein herausragendes Beispiel für die unberührte Schönheit der Natur: Ein endloses Nichts, in dem nur wenige Lebewesen zu überleben wissen. Die Inuit haben sich an diese Umgebung angepasst. Aber ein lautloser Mörder zerstört ihre Gemeinschaft: Aus der gesamten Welt reichern sich hier, unbemerkt und unsichtbar, Rückstände von äußerst gefährlichen Chemikalien an und vergiften allmählich Menschen und Tiere. Sie reichern sich im Schnee an, in den Tieren – und letztendlich auch in den Menschen. Meeresströmungen und der Wind bringen Pestizide wie DDT nach Norden in das Land der Inuit. Die Folgen sind Krankheiten und eine niedrige Lebenserwartung.  Auf einer Reise um die gesamte Welt suchen die Autoren nach Ursachen für diese  unbemerkte Katastrophe und lernen Menschen kennen, die mit vollem Einsatz gegen die stille Vergiftung  unserer Welt ankämpfen.
Diskussionspartner: Jan van den Berg (Regisseur)
Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Montag, 03.09.2012, 19 Uhr

2. Juli 2012: DIEB DES LICHTS

Komödie KG 2010
Regie: Aktan Arym Kubat
Warum die Stromkosten immer höher klettern … Ein kleines Dorf in den Weiten Kirgisistans
liebt einen Mann – nicht irgendeinen Mann, sondern den örtlichen Elektriker Svet-Ake, den man überall nur den »Herrn Licht« nennt. Der vierfache Vater hat ein offenes Ohr – für den Herzschmerz der Dorfbewohner, ihren Ehefrust und ihre Lebenslust, doch vor allem für ihre Stromrechnung. Und das ist gut so, denn die  Stromkosten in dem  kleinen Dorf klettern in astronomische Höhen. So lässt Svet-Ake die Stromzähler der Nachbarn auch schon mal rückwärts laufen – bis er mit dem Gesetz in Konflikt gerät und seinen Elektrikerposten verliert. Doch Herr Licht hält fest an einer kühnen Vision: Er will einen riesigen Windpark bauen. Dazu muss er sich mit dem neuen Bürgermeister arrangieren, der mit einem windigen Investor unter einer Decke steckt und dem es mehr um das eigene Wohl als um das der Dorfbewohner geht. Regisseur Aktan Arym Kubat entführt in wunderschöne kirgisische Landschaften und erzählt eine politische, lebensmutige und bewegende Geschichte mit feinsinnigem Humor.
Diskussionspartner: Matthias Germeroth (Ingenieure ohne Grenzen)
Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Montag, 02.07.2012, 19 Uhr

7. Mai 2012:  TASTE THE WASTE

Dokumentarfilm D 2011, 88 Min.
Regie: Valentin Thurn
Warum schmeißen wir unser Essen auf den Müll? Deutsche Haushalte werfen jährlich Lebensmittel für 20 Milliarden Euro weg – so viel wie der Jahresumsatz von Aldi in Deutschland. Das Essen, das wir in Europa  wegwerfen, würde zweimal reichen, um alle Hungernden der Welt zu ernähren. Valentin Thurn hat in seinem Film TASTE THE WASTE den Umgang mit Lebensmitteln international recherchiert und kommt zu  haarsträubenden Ergebnissen. In den Abfallcontainern der Supermärkte findet man überwältigende Mengen einwandfreier Nahrungsmittel, original verpackt, mit gültigem Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Auswirkungen auf das Weltklima sind verheerend. Die Landwirtschaft verschlingt riesige Mengen an Energie, Wasser, Dünger  und Pestiziden, Regenwald wird für Weideflächen gerodet. Mehr als ein Drittel der Treibhausgase entsteht durch die Landwirtschaft. Nicht unbedeutend sind auch die auf den Müllkippen vergärenden Lebensmittelabfälle, denn die entstehenden Klimagase haben entscheidenden Einfluss auf die Erderwärmung. TASTE THE WASTE zeigt, dass ein weltweites Umdenken stattfindet und dass es Menschen gibt, die mit  Ideenreichtum und Engagement diesem Irrsinn entgegentreten.
Diskussionspartner: Valentin Thurn (Regisseur), Shura (Lebensmittel-Aktivistin)
Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Montag, 07.05.2012, 19 Uhr

6. März 2012:  BANANAS!* von Fredrik Gertten

Dieser Film Bananas!* ist ein echter Doku-Thriller:

Das weltgrößte Obstunternehmen steht in den USA vor Gericht – für die Vergiftung ihrer Arbeiter! Zum ersten Mal in der Geschichte vertritt eine kleine US-amerikanische Anwaltskanzlei nicaraguanische Plantagenarbeiter, die alle wegen toxischer Pestizide, die das Unternehmen auf ihren Bananenplantagen benutzt hat, unfruchtbar geworden sind.

Hat eine kleine Anwaltskanzlei gegen die Macht eines Multimilliarden-Konzerns eine Chance? In jeder Hinsicht ein David gegen Goliath-Kampf.

Ort:  Babylon-Kino in der Nürnberger Str. 3, Fürth
Zeit: Dienstag, 06.03.2012, 19:30 Uhr

6. September 2011: YELLOW CAKE: Die Lüge von der sauberen Energie

19:30 Uhr, D 2005-10, 108 Min. Regie: Joachim Tschirner
Gerade erst wurde die Verlängerung der Atomlaufzeiten beschlossen, doch wohin mit den Überresten? Bei der Gewinnung des dafür notwendigen Uranoxids („Yellow cake“) sind mehr als 99 % des Gesteins unbrauchbar, ja sogar schwer radioaktiv oder mit giftigen Substanzen verseucht. Häufig werden diese Überreste jedoch nur unzureichend gesichert und gelagert – nicht zuletzt auch aus Profitgier der Verantwortlichen. Die Folgen werden uns und vor allem unsere Nachkommen auch noch in Hunderten von Jahren beschäftigen. Der Dokumentarfilm von Joachim Tschirner beschäftigt sich intensiv mit dieser Thematik, ohne die erschreckende Wahrheit zu beschönigen. http://www.yellowcake-derfilm.de/

5. Juli 2011: WATER MAKES MONEY

Dienstag, 19:30 Uhr
Einige Zeit galt die Privatisierung und der Verkauf von kommunalen Unternehmen der Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung oder auch der Abfallwirtschaft als Lösung für die klammen Kassen der Kommunen. Doch welche Folgen dieser Geldsegen für die Verbraucher und die Umwelt nach sich zieht, zeigt sich innerhalb kürzester Zeit. Rapide Preissteigerungen, z.T. bis zu 700 % sind möglich – und das bei sinkender Qualität! Besonders in Frankreich liegt die Wasserversorgung in hohem Maße in der Hand der Großkonzerne Veolia und Suez. Momentan klagt Veolia wegen Verleumdung. Sollte es Veolia in der Zwischenzeit gelingen, eine Ausstrahlung des Filmes zu verhindern, wird der Film Blue Gold nach Vorlagen des Buches von Maude Barlow und Tony Clarke gezeigt. http://www.watermakesmoney.com/
2010, 90 Min. Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz

3. Mai 2011: RECIPES FOR DESASTER

Dienstag,  19:30 Uhr
In Recipes for disaster zeigt der Filmemacher John Webster die Bemühungen seiner Familie, für ein Jahr völlig auf Erdöl in jeglicher Form zu verzichten. Klingt zunächst einfach, doch wenn man genauer darüber nachdenkt, welche Produkte und Lebenslagen davon betroffen sind – sei es beim Einkauf von Lebensmitteln und Kleidung, Verpackungen, Shampoo oder dem täglichen Griff zur Zahnpasta – offenbart sich das Ausmaß dieser Entscheidung. Der Film zeigt auf ehrliche Weise, wie schwierig und vor allem frustrierend es sein kann, auf den modernen Lebensstil zugunsten der Umwelt zu verzichten. http://www.millenniumfilm.fi/tbr_recipes.htmlDokumentarfilm FIN 2008, 90 Min. Regie: John Webster

1. Februar 2011, PLASTIC PLANETDienstag, 19.30 Uhr
Wir sind Kinder des Plastikzeitalters: vom Babyschnuller bis zur Plastikdose für das Müsli, von der Quietscheente bis hin zur Trockenhaube. Plastik ist überall: In den Weltmeeren findet man inzwischen sechsmal mehr Plastik als Plankton und selbst in unserem Blut ist Plastik nachweisbar! Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzupacken. Werner Boote zeigt in diesem Film, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in  Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert?

7.12.2010 HOME

Dienstag, 19.30 Uhr
ist eine Ode auf unseren Planeten und ein zerbrechliches Gleichgewicht. Mit Bildern aus der Vogelperspektive nimmt uns Yann Arthus-Bertrand mit auf seine Reise rund um die Welt in über 50 Länder. Jede Einstellung ist atemberaubend und zeigt uns die Erde – unsere Erde, wie wir sie noch nie gesehen haben. Jedes Bild  führt uns das vor Augen, was wir gerade zerstören, und alle die Wunderwerke, die wir noch erhalten können. „Wenn man es von oben betrachtet, erklärt sich vieles von selbst“. Der Eindruck, den man gewinnt, ist direkter, intuitiver und  emotionaler. Der Film macht uns bewusst, dass wir unseren Blick auf diese Welt ändern müssen. HOME behandelt die großen ökologischen Fragen, denen wir uns stellen müssen, und zeigt uns, wie alles auf unserem Planeten zusammenspielt.

5.10.2010 DIE 4. REVOLUTION – ENERGY AUTONOMY

Dienstag, 19.30 Uhr
ist eine mitreißende Vision:  Eine Welt- Gemeinschaft, deren Energieversorgung zu 100 % aus erneuerbaren Quellen gespeist ist – für jeden erreichbar, bezahlbar und sauber. Eine globale Umstrukturierung, die Machtverhältnisse neu ordnet und Kapital gerechter verteilt, könnte jetzt beginnen. Wir müssen es nur tun!

Wie – das zeigt der Film anhand beispielhafter Projekte und ihrer Vorkämpfer in zehn Ländern: Das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt steht in Deutschland und produziert mehr Energie, als es verbraucht. Erneuerbare Energien sichern  Familien in Mali und Bangladesch über hautnahe Finanzierungsmodelle die Existenz. Alternative Energiekonzepte revolutionieren die Autoindustrie und fördern neue Wege der Mobilität.

26.1.2010 Albtraum im Fischerboot
Dienstag, ab 18:00 Uhr – ca. 21:00 Uhr
Babylon-Kino, Nürnberger Straße 3, Fürth
Die WDR-Produktion schildert die Probleme der EU-Fischereipolitik, wie der Preiskampf auf dem europäischen Nahrungsmittelmarkt den Menschen im Süden die Lebensgrundlage raubt und sie zur Migration zwingt.
Wir verbinden diese Veranstaltung mit einem Fischessen heimischer Fischarten, Informationen zum bewussten Einkauf und einem Filmgespräch mit einer Fischwirtin aus der Region.
18 Uhr:  Fischessen
19:30 Uhr: Filmvorführung
20:30 Uhr: Filmgespräch
Eintritt: 15,- Euro (Fischessen und Film)
Infomaterial zu MARINE STEWARDSHIP COUNCIL (Deutschland):
Zertifkat für Meeresfische
Wo gibt es die zertifizierten Meerefische?

6.5.2008 PERSEPOLIS

Di. von 18.30 bis ca. 21.30 Uhr
Der Zeichentrickfilm „Persepolis“ zeigt hautnah, warum Menschen ihr Heimatland verlassen. Eine fremde Sprache, fremdes Essen, fremde Gebräuche… Sie nehmen alle Mühen auf sich, um Freiheit zum Leben zu haben. Freiheit, die für uns so selbstverständlich ist wie Kleidung nach eigenem Geschmack oder Religion, die Menschen Sinn stiftet, Lernen was man will… Der Film „Persepolis“ steht für alle Länder, aus denen Menschen fliehen. Das Kino „Baby-lon“ bietet passend zum Film ein iranisches Bufett an. Anschließend kann mit betroffenen Menschen aus dem Iran diskutiert werden.
Eintritt: Film 5 Euro,  Buffet 5 Euro
18.30 Uhr: Beginn mit iranischem Büfett,
Begrüßung und Vorstellung der Organisatoren und beteiligten Gesprächspartner
Ausstellungseröffnung der Bilder des iranischen Künstlers Hassan Bina Khahi
19.30 Uhr: Zeichentrickfilm „Persepolis“ der Iranerin Marjane Sartrapi
21 Uhr:      Filmgespräch und Diskussion
Eine iranische Familie und das Künstlerehepaar geben Antworten auf Fragen und erzählen aus ihrem Heimatland. Moderator ist Herr Ganster von der Flüchtlingsberatung der Caritas.
Die Bilderausstellung wird 4 Wochen lang im Babylon zu besichtigen sein!

Filmmatinée – Ein Jahr danach

So. 13. April 2008, Babylon Kino
Die Veranstaltungsreihe „KlimaWandel“ ist einerseits eine Bestandsaufnahme: Welche Folgen hat die Klimaveränderung für Mensch und Umwelt? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um auch der nachwachsenden Generation eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen? Welche Maßnahmen führen zu einer Bewahrung der Schöpfung? Andererseits geht es bei der Reihe „KlimaWandel“ um einen Wechsel der Blick- und Denkrichtung: Wie kann es zu einem Klimawandel zwischen Jugend und Politik kommen? Wie gewinnen beide Seiten Einblicke in die Denkwelt des jeweils Anderen? Mit Filmgesprächen, Diskussionsveranstaltungen, Vortragsabenden und einer Ausstellung wollen die Veranstalter, das evangelische Dekanat Fürth und die Agenda 21 Fürth, Anregungen geben – für ein verantwortliches und gelingendes Miteinander in Politik und Gesellschaft, ganz nach dem Motto „Wir nehmen die Welt in den Blick“.
10 Uhr: (Brunch)
11 Uhr: Begrüßung und Einführung durch den Moderator Herbert Fuehr, Ressortleiter der Nürnberger Nachrichten
11.15 Uhr: wird der Amateurfilm von Vera Bauer und Dominik Goehl gezeigt, sie hatten im vergangenen Jahr die Zuschauer des Al Gore Films interviewt.
ab 11.45 Uhr: „Eine unbequeme Wahrheit“ von Al Gore
anschließ Diskussion und kurze Pause
ab 14 Uhr: „Unsere Erde“ von Fothergill und Linfield
anschließend Diskussion und kurze Pause
ca. 16 Uhr: Ende der Veranstaltung